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Operationen
Brustkorrekturen

 
  • Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten
  • Brustvergrößerung mit Hydrogelimplataten
  • Brustvergrößerung mit mit Kochsalzlösung gefüllten Implantaten
  • Brustvergrößerung mit Eigengewebe
  • Brustvergrößerung mit Macrolane
  • Brustverkleinerung mit narbenarmer Technik
  • Bruststraffung mit narbenarmer Technik
  • Bruststraffung mit gleichzeitiger Vergrößerung durch Implantate
  • Brust- Hohlwarzenkorrektur
  • Verkleinerung übergroßer Brustwarzen
  • Asymmetrien

Brustvergrößerung


 
Die Brustvergrößerung wird mit Implantaten durchgeführt, kann jedoch in bestimmten Fällen auch mit körpereigenem Gewebe durchgeführt werden.
 
Bei der Vergrößerung mit Implantaten hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Zugangswegen zur Einbringung der Implantate, verschiedenen Orten der Platzierung der Implantate und verschiedenen Füllstoffen der Implantate.
 
Als Weg zum Einbringen der Implantate sind folgende Schnitte gebräuchlich:
  1. Der Schnitt in der Brustumschlagsfalte
  2. Der Schnitt halbkreisförmig um den unteren Brustwarzenrand
  3. Der Schnitt im Bereich der Achselhöhle
Als Platzierungsort unterscheidet man die Lage hinter der Brustdrüse oder hinter dem Brustmuskel.

Der bekannteste und in Deutschland auch am meisten verwendete Füllstoff für die Implantate ist das Silikon. Dieses Material hat in seiner Verwendung als Implantatstoff den längsten Reifungsprozess hinter sich und sicher auch die gründlichste Erforschung und kann in seiner heutigen Verwendungsart empfohlen werden. Die vor einigen Jahren in den USA vorgebrachten Nebenwirkungen haben sich in großen klinischen Studien sämtlich nicht bestätigt. Geblieben ist lediglich als bereits zuvor bekannte, spezifische Komplikation das Silikonom. Darunter versteht man die Ausbildung von mitunter schmerzhaften Knoten um Silikonpartikel, wenn diese bei defekter Implantathülle in das Körpergewebe gelangen sollten. Die heutigen Implantathüllen sind allerdings sehr stabil, so daß Defekte sehr selten sind. Sie sind jedoch, wie jedes Gewebe, einem Alterungsprozess unterworfen, so daß man aus diesem Grund heute empfiehlt, Implantate nach einer gewissen Zeit zu wechseln.
 
Als weiteren Füllstoff gibt es die Hydrogele. Dies sind künstliche Stoffe ( z.B. Polyvinylpyrrolidon, Carboxy- Methylcellulose), die in hohem Maße Wasser binden, so daß der Hauptanteil der Füllung Wasser ist. Sie sind mit ihrer gelartigen Konsistenz dem Silikon aber sehr gefühlsähnlich, d.h. auch sie fassen sich ähnlich wie körpereigenes Gewebe an. Diese Stoffe sind vom Körper abbaubar, was in dem seltenen Fall eines Defektes der Implantathülle einen Vorteil gegenüber dem Silikon bedeutet. Der Zeitraum der klinischen Beobachtung ( ca. 10 Jahre ) dieser Füllstoff ist im Verhältnis zum Silikon noch kurz , so daß noch keine Langzeiterfahrungen vorliegen; Carboxy- Methylcellulose wird jedoch z.B. seit längerer Zeit zur Verwendung als künstliche Linse für das Auge problemlos eingesetzt.
 
Der Füllstoff ohne denkbare materialeigene Komplikationsmöglichkeiten ist die Kochsalzlösung, d.h. Wasser mit einer den Körperflüssigkeiten entsprechenden Konzentration von Kochsalz. Gefühlsmäßig entspricht jedoch die Kochsalzlösung am wenigsten dem Körpergewebe. Dies fällt dann besonders auf, wenn wenig eigenes Brustgewebe das Implantat überdeckt.
 
Die bisher genannten Komplikationsmöglichkeiten betreffen nur die jedem Füllstoff eigenen. Für jedes Implantat, egal welcher Art, gilt es, neben den bei jeder Operation vorhandenen Komplikationsmöglichkeiten ( wie z.B. Infektion, Nachblutung, Thrombose, schlechte Narbenbildung etc. ) die schmerzhafte Kapselschrumpfung zu erwähnen. Um jeden Fremdkörper bildet der menschliche Körper eine Kapsel, die diesen einhüllt und so vom Körper abgrenzt. Aus bisher unbekannter Ursache schrumpft bei einigen Patienten diese Kapsel, was zu Verformungen führt und schmerzhaft sein kann. Bei voller Ausprägung dieser Komplikation wird dann der Austausch oder die gänzliche Entfernung des Implantates notwendig.
 
Um die Komplikationen durch Implantate zu vermeiden, kann auch körpereigenes Gewebe zur Brustvergrößerung verwendet werden. Dies bedeutet jedoch, daß an anderer Stelle des Körpers ( z.B. Rückenmuskel oder Bauchdecke ) Gewebe entnommen werden muß und somit zusätzliche Narben und Defekte entstehen. Für die rein ästhetische Brustvergrößerung ist dies somit nicht das Verfahren der ersten Wahl.

Ein neues Verfahren, mit dem sich eine moderate Vergrößerung der Brust erreichen läßt,  ist die Unterspritzung der Brust mit Macrolane®. Dabei handelt es sich um Hyaluronsäure in spezieller Zubereitung, mit der sich eine Volumenvergrößerung in einem Bereich von 50 - 150 ml erreichen läßt. Der Vorteil dieser Methode ist die unkomplizierte Ausführung; der Eingriff besteht lediglich im Einspritzen der Substanz, was ambulant und ohne Narkose durchgeführt werden kann. Hyaluronsäure ist seit langem als Füllstoff bei der Faltenunterspritzung gebräuchlich und zeichnet sich durch eine sehr geringe Komplikationsrate aus. Vorteil und Nachteil zugleich ist die biologische Abbaubarkeit: der menschliche Körper baut die Substanz langsam ab, man rechnet mit einer Haltbarkeit von ca. 2 Jahren. Dadurch ist  es erforderlich, in regelmäßigen Abständen wieder aufzufrischen, um das Volumen zu erhalten, dafür kann man aber den sich verändernden Gegebenheiten der Brust Rechnung tragen.
 

 

Brustverkleinerung / Bruststraffung


 
Die Verkleinerung einer übergroßen Brust oder die Straffung einer hängenden Brust wird generell dadurch erreicht, daß Haut- und bei einer zu großen Brust- auch Drüsengewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Aus den verbliebenen oberen Anteilen wird dann die neue Brust geformt. Meist muß dabei die Brustwarze nach oben versetzt werden. Dazu gibt es verschiedene Schnitttechniken, die je nach Ausgangsbefund individuell eingesetzt werden. Die gewünschte Endgröße- und Form ist variabel, hängt aber natürlich vom Ausgangsbefund ab. Bei einer hängenden, aber kleinen Brust ist zusätzlich zur Straffung auch eine gleichzeitige Vergrößerung durch ein Brustimplantat möglich.
Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.

 

Brustwarzenkorrektur


 
Sowohl eine zu große Brustwarze als auch eine eingezogene Brustwarze ( Schlupfwarze ) können operativ korrigiert werden.
Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt.
 
Plastische Chirurgie Karlsruhe, Dr. Luttenberger, Telefon 0721 / 93 51 99 00 Impressum
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